Projekte

Projekt „Neuheit für Pflege“ der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen

Im Netzwerk zum Gesundheitsschutz pflegender Angehörige „Neuheit für Pflege“ sollen Versorgungsqualität, Unterstützungsangebote sowie Beratungs- und Informationsqualität für pflegende Angehörige und pflegebedürftige Menschen verbessert und Ressourcen herausgearbeitet werden. Darüber hinaus ermöglicht eine Vernetzung hier auch die Versorgungssicherheit in strukturschwachen, abgelegenen oder dünn besiedelten Regionen. Das Konzept der Unfallkasse (UK) Nordrhein-Westfalen ist auf dem „Portal für Beratende zum Gesundheitsschutz pflegender Angehöriger“ frei zugänglich.

Das Modellprojekt „Neuheit für Pflege“ wurde 2010 in die Landesinitiative „Gesundes Land Nordrhein-Westfalen – Innovative Projekte im Gesundheitswesen“ als beispielhaftes Projekt aufgenommen. Mit der Landesinitiative werden innovative Ansätze und effektive Umsetzungsstrategien von Gesundheitsförderung, Prävention und Gesundheitsversorgung aufgezeigt und verbreitet.

Weiterhin wurde das Projekt „Neuheit für Pflege“ im Handbuch innovative Kommunalpolitik für ältere Menschen als Best-Praxis-Beispiel aufgenommen. Im Mittelpunkt des Buches stehen innovative Praxisbeispiele aus den neuen und alten Bundesländern, die den Erfolg dieser Politik für Ältere darstellen und von denen zukunftweisende Impulse für Städte, Kreise und Gemeinden ausgehen.

Weiterführende Informationen: Abschlussbericht zum Projekt „Neuheit für Pflege“

 

Projekt „Gemeinsam stark für Pflege innovatives Kooperationsmodell für pflegende Angehörige in Balingen“ der Unfallkasse Baden-Württemberg

Beim Modellprojekt „Gemeinsam stark für Pflege – innovatives Kooperationsmodell für pflegende Angehörige in Balingen“ arbeiten die Stadt Balingen, insbesondere der Pflegestützpunkt, und die UK Baden-Württemberg gemeinsam mit der DAK-Gesundheit und der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg sowie dem Bund an einem Netzwerk zum Gesundheitsschutz pflegender Angehöriger. Das Pflegenetzwerk in Form einer Online-Plattform hilft mit konkreten Angeboten vor Ort, die Situation zu meistern. Das Projekt wurde von der UK Baden-Württemberg initiiert und von der Universität Stuttgart wissenschaftlich begleitet. Nach Abschluss des Modellprojekts im Frühjahr 2020 wird die UK Baden-Württemberg eine Handlungshilfe zur einfachen Übertragung auf andere Kommunen in Baden-Württemberg erstellen.

Das Modellprojekt wurde auch in die Online-Plattform Quartier 2030 des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg aufgenommen.

 

Projekt „Kinästhetik“ als pädagogisches Prinzip – eine Schule macht sich auf den Weg“ der Unfallkasse Baden-Württemberg

Implementierung von Bewegungskompetenzen (Kinästhetik) in einem sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum zur Entlastung von pflegenden Eltern, Lehrpersonal und Betreuungskräften.

 

Projekt „KoAktiv“ der Unfallkasse Baden-Württemberg

Neue Gesundheitsdienstleistungen in Kooperation von Wirtschaft und Sozialwirtschaft zum Thema „Pflege und Beruf“ unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation Stuttgart (gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg im Rahmen des „Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg“). Dem Projekt liegt der Gedanke zugrunde, dass sich Arbeitgebende zunehmend der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege bzw. Betreuung auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels öffnen müssen.

 

Pflegende Angehörige im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements

  • Unterstützung bei der Implementierung eines ganzheitlich ausgerichteten, pflegesensiblen betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Eine Beratung und Prozessbegleitung zur Implementierung eines BGM erfolgt unter der Prämisse des notwendigen Selbstverständnisses einer interdisziplinären Zusammenarbeit aller betrieblichen Akteure in Richtung einer demografiesensiblen Unternehmenspolitik. Weitere Informationen
  • Qualifizierung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der versicherten Einrichtungen zu „Betrieblichen Pflegelotsen“. Pflegelotsen sind im BGM Ansprechpartner für Beschäftigte, die in der Situation der zusätzlichen häuslichen Pflege Informationen für die Vereinbarkeit von Beruf und häuslicher Pflege bereitstellen. Weitere Informationen
  • Seminare zum Gesundheitsschutz pflegender Angehöriger im Rahmen der häuslichen Pflege für betriebliche Gesundheitsakteure: Kinästhetik – Rückengerechtes Pflegen, Einblicke in die Welt der Demenz, Validation nach Feil. Weitere Informationen
  • Die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga), getragen von BKK Dachverband e. V., der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e. V., dem AOK-Bundesverband sowie dem Verband der Ersatzkassen e. V., stellt mit dem iga Wegweiser „Beruf und Pflegeverantwortung“ betriebliche Unterstützungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige vor.