Gesprächsrunde mit: Oliver Blatt, GKV-Spitzenverband; Dr. Susanne Weinbrenner, DRV Bund; Olivia Maloku, Unfallkasse Nord; Prof. Dr. Christina Stecker, SRH University of Applied Sciences Heidelberg/Berlin
Vertretende der stimmberechtigten Mitglieder der Nationalen Präventionskonferenz (NPK) repräsentiert in dieser Gesprächsrunde durch Olivia Maloku, Unfallkasse Nord/DGUV; Dr. Susanne Weinbrenner, DRV Bund; Oliver Blatt, GKV-Spitzenverband, diskutierten gemeinsam mit Prof. Dr. Christina Stecker, SRH University of Applied Sciences Heidelberg/Berlin unter der Moderation von Dr. Julia Kropf die Rahmenbedingungen für den Erhalt und die Verbesserung der Gesundheit beim Übergang in den Ruhestand. Die Gesprächsrunde zeigte, dass erfolgreiche Gesundheitsförderung in Betrieben gemeinsames Denken, Vernetzung und eine lebendige Präventionskultur erfordert. Während Dr. Susanne Weinbrenner betonte, „es geht darum, dass wir möglichst früh im Leben eines Menschen diese Fähigkeiten und Kompetenzen fördern und über die Lebenszyklen hinweg immer wieder adressieren“, lenkte Olivia Maloku den Fokus auf pflegende Angehörige: „Die größte Herausforderung ist es tatsächlich, alle pflegenden Angehörigen zu erreichen – und gleichzeitig eine Kultur zu schaffen, in der das Thema offen angesprochen werden darf.“ Oliver Blatt hob die Verantwortung der Unternehmen hervor: „Führung ist eine wichtige Aufgabe, die man ernst nehmen muss, um auch für ältere Mitarbeitende gute Lösungen zu finden.“ Prof. Dr. Christina Stecker konstatierte, dass schon viele gute Ansätze vorhanden seien, die genutzt werden können. Aber dafür müsse Bestehendes neu gedacht und genutzt werden – nach dem Motto „Kreativ sein, mutig sein, genauer hingucken!“. Gemeinsam machten die Teilnehmenden der Gesprächsrunde deutlich, dass Prävention moderne Strukturen, Offenheit und Kooperation braucht, um nachhaltig zu wirken.
