Präventionsforum 2025

Das Präventionsforum 2025 stand unter dem Motto „Gesund ins Alter – Gesund im Alter: Was braucht es dafür?“. Im Fokus der Veranstaltung im Berliner Hotel Aquino – Tagungszentrum stand die Frage, welche Rahmenbedingungen die Gesundheit älterer und hochaltriger Menschen erhalten und verbessern können.

Rund 200 Teilnehmende aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Sozialversicherung und Praxis kamen am 24. September 2025 zusammen, um über Wege für ein gesundes Altern zu diskutieren.

Wer möglichst gesund in den Ruhestand startet und die angemessene Unterstützung erhält, kann Lebensqualität und Selbstständigkeit länger bewahren. Das Forum beleuchtete deshalb, wie die Voraussetzungen dafür geschaffen werden können – durch Prävention, Gesundheitsförderung und eine frühzeitige Stärkung gesundheitlicher Kompetenzen.

Das Präventionsforum 2025 startete mit der Begrüßung durch die Präsidentin der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V., Dr. Kirsten Kappert-Gonther, und einem Einführungsgespräch mit dem amtierenden NPK-Vorsitzenden Oliver Blatt zum Thema „Gesund ins Alter“. Es folgten Impulsvorträge zu betrieblichen Rahmenbedingungen für den Übergang in den Ruhestand sowie zur Heterogenität der Gesundheit im Alter. Gesprächsrunden mit NPK-Vertretenden vertieften diese Themen. Am Nachmittag präsentierten Vertreterinnen und Vertreter der Praxis Best-Practice-Projekte zum NPK-Vorhaben „Gesundheitsförderung und Prävention in der Pflege“. Ein Ausstellungsrundgang zeigte Kooperationsprojekte zur Förderung der Gesundheit, Sicherheit und Teilhabe von beruflich Pflegenden, pflegenden Angehörigen und pflegebedürftigen Menschen. Den Abschluss bildete eine Podiumsdiskussion zur Rolle der NPK für gesundes Altern.

Unter den Teilnehmenden der Veranstaltung bestand Konsens darin, dass Gesundheitsförderung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, die früh beginnen und über alle Lebensphasen hinweg strukturell verankert werden muss. Generationenübergreifende Arbeitsgestaltung, Unterstützung pflegender Angehöriger und die Verantwortung von Unternehmen und Kommunen gelten dabei als Schlüsselfaktoren. Deutlich wurde, dass Vernetzung, Entschlossenheit und nachhaltige Strukturen notwendig sind, um Prävention wirksam zu gestalten. Gesundes Altern erfordert Kooperation, Bildung, soziale Verantwortung und eine lebendige Präventionskultur – von der Kita bis ins hohe Alter.

Damit knüpfte das Präventionsforum nahtlos an das Ziel des von der NPK initiierten Vorhabens an, die Kräfte der Prävention zu bündeln und gemeinsam wirksame Impulse für ein gesundes, aktives Altern in Deutschland zu setzen.

Programm Vormittag

Begrüßung
Dr. Kirsten Kappert-Gonther, MdB, Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e. V.

Einführung
Interview mit Oliver Blatt, GKV-Spitzenverband

Gesund ins Alter 
 

Impulsvortrag: „Betriebliche Rahmenbedingungen zur Gestaltung guter Übergänge in den Ruhestand”
Prof. Dr. Christina Stecker, SRH University of Applied Sciences Heidelberg/Berlin


Welche Rahmenbedingungen können den Erhalt und die Verbesserung der Gesundheit beim Übergang in den Ruhestand unterstützen?
Gesprächsrunde mit
Oliver Blatt, GKV-Spitzenverband
Olivia Maloku, Unfallkasse Nord
Dr. Susanne Weinbrenner, DRV Bund
Prof. Dr. Christina Stecker, SRH University of Applied Sciences Heidelberg/Berlin


Kaffeepause mit Impulswänden

Gesund im Alter 


„Heterogenität von Gesundheit im Alter im Spannungsfeld zwischen Gesundheit und Krankheit“
Impulsvortrag von Prof. Dr. Dr. Andreas Kruse, Universität Heidelberg


Wie kann „Gesund im Alter“ als übergeordnetes Ziel der Bundesrahmenempfehlungen erfolgreich umgesetzt werden?
Gesprächsrunde mit
Marcus Schneider, GKV-Spitzenverband
Jörg Heinel, SVLFG
Stephan Riedl, PKV-Verband
Prof. Dr. Dr. Andreas Kruse, Universität Heidelberg

Programm Nachmittag

Das NPK-Vorhaben Pflege: Einblicke in Best-Practice-Projekte
Kurzvorträge aus Wissenschaft und Praxis

Ausstellungsrundgang


Markt der Möglichkeiten
Präsentation von Kooperationsprojekten aus dem NPK-Vorhaben Pflege mit den Zielgruppen
„beruflich Pflegende“, „pflegende An- und Zugehörige“ und „pflegebedürftige Menschen“

 

Gesund ins Alter
 

Gesund ins Alter – Gesund im Alter: Was kann die NPK dazu beitragen?
Podiumsdiskussion mit beratenden Mitgliedern der NPK, Fachverbänden und Interessensvertretungen


Zusammenfassung und Verabschiedung

Gesamtmoderation: Dr. Julia Kropf

Präventionsforum 2025 – Programm (PDF-Datei – Dateigröße 74 KB)