Podiumsdiskussion mit Marc Elxnat, Deutscher Städte und Gemeindebund; Christine Denk, Deutscher Pflegerat; Monika Püschl, Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration der Stadt Hamburg und Teilnehmenden aus dem Plenum
Die Podiumsdiskussion mit Moderatorin Dr. Julia Kropf; Marc Elxnat, Deutscher Städte und Gemeindebund; Christine Denk, Deutscher Pflegerat; Monika Püschl, Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration der Stadt Hamburg und Teilnehmenden aus dem Plenum zu der Frage „Gesund ins Alter – Gesund im Alter: Was kann die NPK dazu beitragen?“ verdeutlichte die Herausforderungen und Chancen des demografischen Wandels, insbesondere wenn die große Babyboomer-Generation in den Ruhestand geht. Monika Püschl machte auf die psychosozial hohe Belastung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, bevor sie in Rente gehen, aufmerksam. Sie forderte eine bessere Sichtbarkeit und Vernetzung von Gesundheitsförderungsangeboten, etwa durch einen zentralen Ansprechpartner – digital und vor Ort. Sozialräumliche, gemeinschaftliche Aktivitäten und eine klarere Kommunikation seien entscheidend, um Gesundheitsförderung für alle zugänglich zu machen. Christine Denk warnte vor dem Zusammenbruch des Pflegesystems ohne pflegende Angehörige und hob die Notwendigkeit nachhaltiger Präventionsketten in Kommunen hervor. „Projektitis“ und fehlende nachhaltige Umsetzung behinderten bisher den Fortschritt. Marc Elxnat betonte die gesellschaftlichen Chancen durch aktive Seniorinnen und Senioren, die im Ehrenamt und der Gemeinschaft weiterhin wirken können. Er unterstrich die Notwendigkeit, dass Prävention in der Gesellschaft stärker verankert wird. Aus dem Plenum wurde eindringlich appelliert, pflegende Angehörige als zentrale, meist unsichtbare Akteure anzuerkennen und ihre Perspektiven in Politik und Gesellschaft stärker mitzudenken. Einig waren sich die Beteiligten mit der Forderung nach mehr Kooperation, Sichtbarkeit und einen verlässlichen Rahmen, den die NPK weiter gestalten sollte, um einen gesunden, aktiven Übergang ins Alter zu fördern.
