Präventionsforum 2026

Unter dem Motto „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt gemeinsam schützen und stärken“ widmete sich das Präventionsforum 2026 der Nationalen Präventionskonferenz (NPK) aktuellen Herausforderungen moderner Arbeits- und Lebenswelten. Mit mehr als 200 Teilnehmenden aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Sozialversicherung und Praxis bot die Veranstaltung einen vielseitigen Rahmen, um über die Bedeutung psychischer Gesundheit für Leistungsfähigkeit, Zufriedenheit und gesellschaftliche Teilhabe zu diskutieren. In diesem Zusammenhang wurde hervorgehoben, dass Digitalisierung, Fachkräftemangel und globale Krisen die Anforderungen an Unternehmen und Beschäftigte zunehmend verändern.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Prävention und Gesundheitsförderung dazu beitragen können, Ressourcen zu stärken und psychische Belastungen zu verringern. Das Forum knüpfte an das NPK-Ziel „Schutz und Stärkung der psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt“ an und betonte die enge Kooperation der Sozialversicherungsträger. Unter den Teilnehmenden bestand ein breiter Konsens darüber, dass die Zusammenarbeit aller Akteure entscheidend ist, um wirksame und abgestimmte Strategien zu entwickeln und in die Praxis zu überführen.

Der Veranstaltungstag begann mit der Begrüßung durch Simone Borchardt MdB, Präsidentin der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) sowie einem Grußwort von Lilian Tschan, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). In der Einführung ordnete Dr. Stephan Fasshauer, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV) und amtierender Vorsitzender der NPK, das Forum in den Kontext des NPK-Ziels ein. Anschließend folgten zwei Impulse von Dr. Uta Wegewitz, Leiterin des Fachbereichs „Arbeit und Gesundheit“ bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), zu „Psyche und Gesundheit bei der Arbeit“ sowie von Prof. Dr. Daniel Thiemann vom Institute for Business Administration and Leadership der Technischen Hochschule Köln zum Thema „Technostress“ in der digitalen Arbeitswelt.

Am Nachmittag standen acht parallele Workshops zu unterschiedlichen Schwerpunkten, unter anderem zu psychischer Gesundheit in kleinen und mittleren Unternehmen, Suchtprävention, Führung und mentaler Gesundheit sowie ressourcenstärkenden Ansätzen, auf dem Programm. Nach einer Kaffeepause wurden die Ergebnisse im Plenum vorgestellt. In einer abschließenden Fishbowl wurde zur Frage diskutiert, wie psychische Gesundheit in der Arbeitswelt gemeinsam geschützt und gestärkt werden kann.

Das vielfältige Programm lud dazu ein, sich zu beteiligen, sich zu informieren, sich auszutauschen und Impulse an die NPK zu adressieren. Praxisbeispiele und fachliche Impulse zeigten, wie gemeinsames Handeln dazu beitragen kann, psychische Gesundheit in der Arbeitswelt nachhaltig zu fördern.

Im Vorfeld zur Veranstaltung erhielten die Teilnehmenden ergänzende Informationen zum Thema psychische Gesundheit in der Arbeitswelt und den Unterstützungsmöglichkeiten durch die Träger der NPK: NPK-Papier Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt_Veröffentlichung 26.08.2026  (PDF-Datei – Dateigröße 131 KB)

Programm Vormittag 

Begrüßung
Simone Borchardt MdB, Präsidentin der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG)

Grußwort
Lilian Tschan, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) 

Einführung
Dr. Stephan Fasshauer, Hauptgeschäftsführer Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV); amtierender Vorsitzender der NPK

Impuls „Psyche und Gesundheit bei der Arbeit“
Dr. Uta Wegewitz, Fachbereichsleiterin „Arbeit und Gesundheit“, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Impuls „Zwischen Effizienz und Erschöpfung: Technostress als Herausforderung für die psychische Gesundheit in der digitalen Arbeitswelt und in Zeiten von KI“
Prof. Dr. Daniel Thiemann, Institute for Business Administration and Leadership, Technische Hochschule Köln

 

Programm Nachmittag 

Workshops
1. Länderperspektive – Psyche und Gesundheit
2. Psychische Gesundheit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)
3. Suchtprävention und psychische Gesundheit
4. Gewaltprävention und Mobbing
5. Führung und mentale Gesundheit
6. Ressourcenstärkende Ansätze
7. Offenes Austauschformat – Praxisideen und Impulse
8. Stresskammer – Stress erlebbar machen

Ergebnispräsentation der Workshops im Plenum

Fishbowl „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt gemeinsam schützen und stärken – wie gelingt das?“

Zusammenfassung und Verabschiedung

Ende der Veranstaltung

Gesamtmoderation: Britta Ibald (Stabsbereich Kommunikation / Pressesprecherin der DGUV)

Präventionsforum 2026 – Programm (PDF-Datei – Dateigröße 149 KB)