Lilian Tschan, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
In ihrem Grußwort betonte Lilian Tschan, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), die zentrale Bedeutung von Prävention für die psychische Gesundheit in der Arbeitswelt, insbesondere vor dem Hintergrund von Krisen, Digitalisierung, KI und wachsendem Arbeitsdruck:„Wir müssen dafür sorgen, dass Beschäftigte abends genauso gesund nach Hause kommen, wie sie morgens zur Arbeit gegangen sind“, sagte Tschan. Prävention sei dabei nicht nur gut für die Menschen, sondern nutze auch Unternehmen und das Rentensystem, weil sie Ausfälle, Frühverrentung und Produktivitätsverluste verringern könne.
Zugleich hob sie die Rolle des Präventionsgesetzes, des Arbeitsschutzes und insbesondere der Gefährdungsbeurteilung hervor, die auch psychische Belastungen erfassen muss. Ergänzend dazu brauche es weitere Ansätze und Maßnahmen: Wenn Menschen erkranken, seien Entstigmatisierung und vor allem ein gutes Betriebliches Eingliederungsmanagement besonders wichtig.
