Der indirekte Zugangsweg zu pflegenden Angehörigen

Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Bei den Multiplikatorinnen und Multiplikatoren handelt es sich beispielsweise um Pflegeberaterinnen und -berater, Gesundheits- bzw. Krankenpflegerinnen und -pfleger, Pflegewissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Beauftragte für Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, Medizinische Fachangestellte, Altenpflegerinnen und -pfleger.

 

Konferenzen von Pflegestützpunkten, kommunale Gesundheitskonferenzen, Seniorenbeiräte bieten sich dabei als mögliche Zugangswege zu diesen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren an.

 

Über Vorträge, Broschüren, Portale, Seminare und Fachtagungen erhalten Multiplikatorinnen und Multiplikatoren Informationen zum Versicherungs- und Gesundheitsschutz von pflegenden Angehörigen. Sie werden dabei für die Belastungen pflegender Angehöriger und den entsprechenden Umgang mit diesen Belastungen sensibilisiert.

 

Beispiele Broschüren:

Beispiele Portale:

Seminare zum Gesundheitsschutz pflegender An- und Zugehöriger für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus unterschiedlichen Settings (Bitte als Zielgruppe „Pflegende Angehörige“ eingeben)

 

Pflegende Angehörige im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements

  • Unterstützung bei der Implementierung eines ganzheitlich ausgerichteten, pflegesensiblen betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Eine Beratung und Prozessbegleitung zur Implementierung eines BGM erfolgt unter der Prämisse des notwendigen Selbstverständnisses einer interdisziplinären Zusammenarbeit aller betrieblichen Akteure in Richtung einer demografiesensiblen Unternehmenspolitik. Weitere Informationen bei der UK Nord unter Treffpunkt Arbeitswelt | Unfallkasse Nord.
  • Qualifizierung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der versicherten Einrichtungen zu „Betrieblichen Pflegelotsen“. Pflegelotsen sind im BGM Ansprechpartner für Beschäftigte, die in der Situation der zusätzlichen häuslichen Pflege Informationen für die Vereinbarkeit von Beruf und häuslicher Pflege bereitstellen.Weitere Informationen unter Caruso | Unfallkasse Nord.
  • Seminare zum Gesundheitsschutz pflegender Angehöriger im Rahmen der häuslichen Pflege für betriebliche Gesundheitsakteure.
  • Die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga), getragen von BKK Dachverband e. V., der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e. V., dem AOK-Bundesverband sowie dem Verband der Ersatzkassen e. V., stellt mit dem iga Wegweiser „Beruf und Pflegeverantwortung“ betriebliche Unterstützungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige vor.