Gesund in der Pflege

Die Pflege kranker und pflegebedürftiger Menschen ist eine Tätigkeit von enormer gesellschaftlicher Bedeutung und kann in besonderer Weise sinnstiftend und befriedigend sein. Pflegekräfte in Krankenhäusern und stationären wie ambulanten Pflegeeinrichtungen sind bei ihrer Arbeit jedoch hohen körperlichen und psychischen Belastungen ausgesetzt. Die Arbeit ist unter anderem durch eng getaktete Arbeitsprozesse, hohe emotionale Anforderungen und Schichtdienst bzw. unregelmäßige Arbeitszeiten und nicht zuletzt durch Personalknappheit gekennzeichnet. Die hier Beschäftigten weisen überdurchschnittliche Arbeitsunfähigkeitszeiten auf; es besteht zudem eine hohe personelle Fluktuation. Auch für die große Zahl familiärer und ehrenamtlicher Pflegepersonen, die pflegebedürftige Menschen in ihrer häuslichen Umgebung versorgen, geht diese verantwortungsvolle Arbeit mit großen Belastungen einher.

Die gesetzlichen Unfall-, Kranken- und Rentenversicherungsträger sowie die private Krankenversicherung verfolgen gemeinsam das Ziel, die beruflich, familiär und ehrenamtlich Pflegenden in ihren Gesundheitsressourcen zu stärken, gesundheitliche Belastungen abzubauen und dadurch ihre Arbeitsfähigkeit bzw. ihren Gesundheitszustand zu erhalten.

Zur Erreichung dieses Ziels unterstützen die Träger der Nationalen Präventionskonferenz und die private Krankenversicherung sowohl Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen als auch pflegende Angehörige und ehrenamtliche Pflegepersonen mit Leistungen der Gesundheitsförderung und Prävention.